Und sollte mehr Strom erzeugt werden als gebraucht, speichern die Batterien die überschüssige Energie für jene Tageszeiten, an denen die Sonne wenig oder gar nicht scheint.
Solche Projekte müssen Schule machen, wenn wir die Energiewende hier vor Ort schaffen wollen. Das Team des Halveraner Energiestammtisches hat die aktuellen und künftigen Verbräuche unserer Stadt mal durchgerechnet. Wenn wir Halvers Energiebedarf vollständig mit lokal erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen decken wollen, braucht unsere Kommune zwölf Windenergieanlagen, Freiflächen-PV auf einer Gesamtfläche von 70 Hektar sowie Dach-PV auf allen Dächern der Stadt. Zusammen würden diese Anlagen so viel elektrische Energie erzeugen, dass wir auch deutlich mehr Elektro-Fahrzeuge und Wärmepumpen betreiben könnten als bisher.
Photovoltaik und Windkraft bieten uns in Halver eine effiziente Möglichkeit, saubere Energie lokal zu erzeugen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Wir unterstützen den Ausbau von Wind- und Solarenergie und begrüßen es, dass geplante Projekte wie die Freiflächen-PV-Anlage in Oeckinghausen unseren heimischen Unternehmen eine Zukunftsperspektive geben. Grüner Strom schützt so nicht nur das Klima, sondern sichert auch Arbeitsplätze in unserer Kommune.
Ähnliche Versorgungsmodelle wollen wir auch für Privathaushalte ermöglichen. Und wir denken bereits weiter: Lokal erzeugter grüner Strom bietet viele Optionen für eine dezentrale Wärmeversorgung – nicht nur für die Wärmepumpe am eigenen Einfamilienhaus, sondern auch für Quartierslösungen, etwa für Stadtteile mit vielen Miets- oder Mehrfamilienhäusern. Gute Pilotprojekte gibt es mittlerweile zuhauf. Informieren wir uns und gehen wir es entschlossen an.

Dieser Beitrag stammt aus der neuen Infopost der Grünen Halver. Deren zwei Ausgaben können Sie hier herunterladen.